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La Niña – La Nina (spanisch: das Mädchen) ist die kleinere und klimatisch kältere und somit die entgegen gesetzte Variante zum El Niño. Dabei erscheint dieses Klimaphänomen meistens im Anschluss an einem El Niño-Ereignis. Die Übergangsphase von El Nino zum La Nina kann von Zyklonen und tropischen Wirbelstürmen begleitet werden.
Durch die regionalen und globalen Klimaschwankungen werden die Passatwinde derart verändert, das es beim La Nina Ereignis zur raschen Abkühlung kommt, der dabei entstehende Luftdruckunterschied zwischen Südamerika und Indonesien verändert den Wasserauftrieb derart schnell, das dass kalte Tiefenwasser nach oben in westlicher Richtung steigt. Die Abkühlung der ostpazifischen Meeresoberfläche und die dabei entstehende Erwärmung der Troposphäre führt zu einer Erhöhung der thermalen Gegensätze, die den Jetstream und damit auch die Westwinde orkanartig ansteigen lässt. Die Wassertemperaturen können dabei bis zu 22°C, also etwa 3°-4°C unter den Normalwerten dieser Gebiete, sinken. Die La Niña verstärkt die typischen Klimaverhältnisse einer Gegend, dies bedeutet, dass die gewohnten Regenfälle in Südostasien sich verstärken und für eine schnelle und heftige Abkühlung sorgen. Bei einem La Niña- Ereignis kann man davon ausgehen, dass die typischen Klimaverhältnisse einer Gegend noch verstärkt werden. Ein normales La Niña- Phänomen ist, dass es in Kalifornien besonders heiß werden kann, oder das es zu ein verstärktes Hurrikanaufkommen in Nordamerika kommen kann. Vergleicht man beide Klimaanomalien miteinander, so gibt es bei La Niña weitaus weniger Katastrophen als bei El Niño.
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