Die Methodologie der Systemtheorie (auch "Systemforschung" oder "Systemwissenschaft") beruht auf den Grundlagen, die Ludwig von Bertalanffy (1901-1972) in der Mitte des 20. Jahrhunderts gelegt hat. Ihr Ziel sind Identifizierung und Modellierung der zeitlichen und räumlichen Dynamiken von interkausalen Netzen (Wirkungsgefügen) komplexer Systeme.
Literatur: von Bertalanffy, L. (1969, 1998). General System Theory. New York, George Braziller.
Eine ->Nachricht löst in ihrem Empfänger ein bestimmtes Verhalten aus, wenn weder die Energie des auslösenden Prozesses in die Energiebilanz des ausgelösten Prozesses eingeht noch die Art oder Richtung des Ereignisses beeinflußt werden können.
Zu den Kausalbeziehungen zählen Ursache-Wirkungs-Beziehungen (Wirkung auf einer physikochemischen Ebene), Reiz-Reaktions-Beziehungen (Informationsverarbeitung auf niedriger Ebene) und Kommunikationsbeziehungen (Informationsverarbeitung auf hoher Ebene).