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Eine Supernova (aus dem Lateinischen für Nova, "Die Neue" und super für "über") ist eine Sternenexplosion, bei der ein sehr schwerer Stern am Ende seiner Entwicklungsgeschichte fast zur Gänze in den Raum gesprengt wird. Von der Erde aus ist diese Explosion als plötzliche extreme Helligkeitssteigerung eines vorher schwach leuchtenden oder gar nicht sichtbaren Sterns zu verzeichnen. Der Ausdruck Nova, soll besagen, es handle sich um einen "neuen" Stern, das heisst in Wirklichkeit, einen neu sichtbaren Stern.
Die Materiemassen, die die Supernova in den Raum schleudert, kühlen ab und bilden Staub- und Gaswolken, die sich irgendwann später wiederum zu neuen Sternen zusammenballen. Ein Rest des Sterns kann, die Explosion, je nach Gesamtmasse als Weisser Zwerg, Neutronenstern oder Schwarzes Loch, ünberleben.
Supernovae sind für die Entwicklung im Kosmos von grundlegender Bedeutung, weil nur durch die Kräfte, die bei einer solchen gewaltigen Sternenexplosion freigesetzt werden, höhere Elemente aufgebaut werden. Eisen und Elemente, deren Kernprotonenzahl kleiner ist als die des Eisens, werden durch Kernfusionsprozesse in den Sternen geschaffen. Elemente mit höherer Kernprotonenzahl stammen ausschließlich aus Supernova-Ereignissen. Kommen in einem Stern oder einem Sonnensystem, wie das in unserem System der Fall ist, höhere Elemente vor, ist davon auszugehen, dass diese Materie bereits das Ergebnis einer oder mehrerer Generationen der Sternentwicklung darstellt.
Eine bekannter Supernova-Rest ist der 6500 Lichtjahre von der Erde entfernte Krebsnebel (Crab nebula) im Sternbild Stier. An dieser Stelle wurde am 4. Juli 1054 von chinesischen Astronomen ein "Neuer Stern" entdeckt, die sogar bei Tageslicht sichtbar gewesen sein soll und fast 2 Jahre nachleuchtete.
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