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Viel ist spekuliert worden, wo und in welcher Form die bilanzmaessig fehlende Materie zu suchen sei, aus der sich die gewaltigen Anziehungskräfte des Universums speisen.
1. Der Versuch, sie in den Schwarzen Löchern und superschweren Schwarzen Löchern, in den Braunen Zwergen oder in Planeten oder dunklen Gaswolken zu finden, führte zu der Erkenntnis, dass auch diese Ansammlungen exotischer Materieformen in der Summe nicht ausreichen, das erkannte Massendefizit zu erklären.
2. Im weiteren ist anzunehmen, dass die "Dunkle Materie" in Form von superschweren Elementarteilchen im gesamten Raum verteilt ist. Diese Elementarteilchen, von denen man animmt, sie sollten allein so viel Masse besitzen wie ein mittelschwerer Atomkern, müssen extrem reaktionsträge sein, denn weder konnte man bisher ihre vermutlich extrem selten auftretende Wechselwirkung mit sichtbaren Materieteilchen noch mit Strahlungen beobachten. In unterirdisch gelegenen Detektoren versucht man, diese Teilchen, vorläufig "whimps" genannt, von der Umgebungsstrahlung möglichst weitgehend abgeschottet, zu finden.
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