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Der Gruppe der Acht (G8) ist aus der Gründungsgruppe G6 (Gruppe der Sechs) und G7 (Gruppe der Sieben) hervor gegangen, ihr gehören die acht führenden Industriestaaten der Welt an. Dazu zählen Deutschland, Frankreich, Großbritannien, Italien, Japan, die Vereinigten Staaten von Amerika, Kanada (seit 1976) und Russland (seit 1998) an. Außerdem ist die Europäische Kommission bei allen Treffen der G8 vertreten. Die Gruppe der Acht erwirtschaften mehr als 70% des Weltsozialprodukts und sind für die Hälfte des Welthandelsvolumen verantwortlich, die führenden Industriestaaten stellen mehr als 75% der weltweiten Entwicklungshilfe zur Verfügung und sind die größten Beitragszahler in den multilateralen Organisationen. Durch ihr finanzielles und wirtschaftliches Gewicht können die G8-Staaten die Stabilität in der Welt maßgeblich mitgestalten und gemeinsam politische Initiativen starten, umso das Wachstum und die Beschäftigung in der Welt zu stärken.
Jedes Jahr übernimmt ein anderes G8-Mitglied den Vorsitz der Gruppe, dazu gehören die jährlichen Weltwirtschaftsgipfel (G8 Gipfel) die zumeist in der Jahresmitte stattfinden. Hier treffen die Staats- und Regierungschefs zusammen und erörtern in einem persönlichen Gespräch ihre Standpunkte. Die Gruppe der Acht ist keine Organisation, sondern eher ein internationales Forum informeller Art, zu dem jährlichen Wirtschaftsgipfel werden auch Teilnehmerstaaten eingeladen, die nicht die Gruppe der Acht angehören, dazu gehört auch die Europäische Kommission.
Zur Vorbereitung des Weltwirtschaftgipfel treffen sich in regelmäßigen Abständen, die Fachminister (z.B. Außen- und Umweltminister) der G8-Staaten, um sich in speziellen Sach- und Fachfragen auszutauschen, dazu gehören auch die Expertengruppen, die sogenannten Sherpas, sie bestehen zum größten Teil aus hohen Regierungsbeamten (Sous-Sherpas) der G8-Staaten. Ihre Aufgabe ist es, die aktuellen Themen inhaltlich aufzubereiten und die Tagesordnung vorzubereiten.
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