Definition


  1. Sammelbezeichnung für Regelspiele, die von einer bestimmten Anzahl von Spielern unter Verwendung bestimmter Spielmaterialien auf relativ beschränktem Raum gespielt werden können. Dabei können abhängig von den verwendeten Spielmaterialien folgende Formen unterschieden werden:

  2. Materialgebundene Gesellschaftsspiele erfordern zu Ihrer Umsetzung bestimmte (Spiel)Materialien. Dabei kann es sich einerseits um Gebrauchsgegenstände (Papier, Bleistift, Lexikon o.ä.) handeln, die im Haushalt normalerweise anderweitig eingesetzt werden, oder um spezielle Spielmaterialien, deren Zweck einzig in der Verwendung im Spiel besteht (Spielfiguren, Würfel, Karten, Spielpläne etc.). Meist werden diese Materialien gemeinsam in einem Behälter (z.B. Schachtel oder Leinensack) verwahrt. Die heute bei uns häufigste Form der Materialgebundenen Gesellschaftsspiele stellen die 'Kommerziellen Gesellschaftsspiele' dar, die von Spielzeugherstellern oder Spielverlagen produziert und über den (Spielwaren)handel oder Direktvertrieb an den Kunden / Spieler verkauft werden.

  3. Materialfreie Gesellschaftsspiele - benötigen zu Ihrer Durchführung keinerlei Materialien und können daher jederzeit gespielt werden, sofern die sonstigen Voraussetzungen (Raum, Mitspieler etc.) gegeben sind.

  4. Im weitesten Sinn Bezeichnung für alle 'Spiele', die in Gesellschaft, also unter Teilnahme anderer Mitspieler gespielt werden.