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Die wichtigste natürliche UV-Strahlenquelle ist die Sonne. Ihr UV-Anteil am Boden variiert in hohem Maße und ist vornehmlich vom Sonnenstand (geographische Breite, Tages- und Jahreszeit), vom Gesamtozongehalt und der Bewölkung abhängig. Die durch die Sonne hervorgerufene UV-Belastung kann so hoch sein, dass Ökosysteme negativ beeinflusst werden. Es besteht die Sorge, dass eine Verringerung des Gesamtozongehaltes in der Atmosphäre zu einem bedeutenden Anstieg der UV-Belastung führt und dadurch bestimmte Ökosysteme nachhaltig geschädigt werden. Eine mögliche direkte gesundheitliche Gefährdung für den Menschen ist demgegenüber eher nachrangig, da die individuelle Belastung in hohem Maße durch das Verhalten kontrolliert werden kann. Entsprechende Verhaltensregeln sollten bei jeder Tätigkeit im Freien und besonders auch im Urlaub berücksichtigt werden.
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Der UV-Index (UVI) ist international einheitlich festgelegt. Er beschreibt den am Boden erwarteten Tagesspitzenwert der sonnenbrandwirksamen UV-Strahlung. An unbewölkten Tagen wird dieser Wert zur Mittagszeit erreicht. Je höher der UVI ist, desto höher ist das Sonnenbrandrisiko.
Der UV-Index hängt vor allem vom Sonnenstand ab, er ändert sich daher am stärksten mit der Jahreszeit. Eine wichtige Rolle spielt auch die Ozonsituation in der Atmosphäre, die Bewölkung und die Höhenlage eines Ortes.
UVI 8 und mehr: UV-Belastung sehr hoch, Sonnenbrand in weniger als 20 Minuten möglich, Schutzmaßnahmen unbedingt erforderlich.
UVI 5 bis 7: UV-Belastung hoch, Sonnenbrand ab 20 Minuten möglich, Schutzmaßnahmen erforderlich.
UVI 2 bis 4: UV-Belastung mittel, Sonnenbrand ab 30 Minuten möglich, Schutzmaßnahmen empfehlenswert.
UVI 0 bis 1: UV-Belastung niedrig, Sonnenbrand unwahrscheinlich, Schutzmaßnahmen nicht erforderlich.
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Das Meßnetz vom Bundesamt für Strahlenschutz (BfS) und vom Umweltbundesamt (UBA) besteht derzeit aus 4 Meßstationen und einer Meßnetzzentrale mit Meßstation in München-Neuherberg (493 m über NN, 48°13'N/11°35'O), die zusätzlich die Qualitätssicherung und Speicherung der Meßdaten übernimmt und drei weiteren Meßstationen in Zingst (100 m über NN, 54°13'N/11°35'O), Offenbach a.M. (110 m über NN, 50°06'N/8°45'O) und Schauinsland (1205 m über NN, 47°55'N/7°55'O). Bei der Auswahl der vier Meßstandorte wurden die Unterschiede in den Breitengraden, den Höhenlagen, dem Klima und die dort herrschenden Lufttrübungen berücksichtigt.
Nach Beendigung der täglichen Messungen werden die Meßdaten der Meßstationen nach dem NASA-AMES Datenformat zusammengefaßt und per Modem von der Meßnetzzentrale abgerufen und ausgewertet.
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1. Bundesamt für Strahlenschutz, Presse- und Öffentlichkeitsarbeit
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