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Die Nordsee - (North Sea) ist ein Rand- und Schelfmeer des Nord-Atlantiks, sie steht durch die Straße von Dover in direkter Verbindung mit dem Atlantischen Ozean und andererseits durch den Skagerak und den Nord-Ostsee-Kanal in direkter Verbindung mit der Ostsee. Die Nordsee ist etwa doppelt groß wie die Ostsee, sie grenzt im Norden an Norwegen und Dänemark im Osten an Deutschland, Niederlande und Belgien, sowie im Südosten an Belgien und im Westen an das Vereingte Königreich von Großbritannien und Nordirland. Die tiefste Stelle mit etwa 725 m wurde in der Norwegischen Rinne gemessen.
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Durch die Verbindung mit dem Atlantischen Ozean schwächt sich der Salzgehalt (Salinität)der Nordsee in Richtung Deutsche Bucht erheblich ab. Die höchste Salzkonzentration von etwa 3,2% – 3,5 % (35 Promille) findet man in der nördlichen Nordsee. Da Salz schwerer als Wasser ist, erhöht sich der Salzgehalt der Nordsee auch mit steigender Wassertiefe, den schwächsten Salzgehalt hat man an den Flusseinmündungen gemessen. Für den Salzgehalt ist der ständige Wasseraustausch über die nördliche Verbindung zum Atlantik verantwortlich, man nimmt an, dass ein totaler Wasseraustausch mit dem Atlantik, begünstigt durch den Golfstrom, etwa 3 - 4 Jahre andauert. Für die Meerestiere und Organismen der Nordsee ist der Salzgehalt lebensnotwendig, sie können sich an eine leicht veränderte Salzkonzentration anpassen, aber zu Problemen kann es kommen, wenn der Salzgehalt übermäßig sinkt oder ansteigt.
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Die globale Erderwärmung und enorme Umweltverschmutzung können zum Fischsterben in der Nordsee führen. Durch die ständige Erderwärmung verändern sich die Temperaturen des erwärmten Oberwasser und des tieferen Bodenwasser, dies hat zu Folge, dass sich die Sauerstoffproduktion des Planktons und die mikrobiologische Vorgänge innerhalb der Nordsee negativ verändern können. Die Ursachen der Nordseeverseuchung ähneln sich mit der Ostseeverseuchung. Durch das unkontrollierte, aber auch kontrollierte Einleiten von Industrieabfällen aller Art, wird die Nordsee nachhaltig und dauerhaft geschädigt. Dabei kommt es zu irrreparablen Schäden in der Meeresflora und -fauna. Die im Meer eingeleiteten Schadstoffe verbinden sich mit den natürlichen Schwebstoffen des Meeres und fallen als hochgiftige Sedimente auf den Meeresgrund, dabei werden die im Meeresschlamm lebenden Kleinstlebewesen vom Aussterben bedroht. Diese gestörte Ernährungskette über die vergifteten Kleinstlebewesen im Schlamm, über die verseuchten Fische zu den Vögeln oder von der verseuchten Fischen zur Nahrungskette der Menschen, betrifft uns und unseren zukünftigen Generationen.
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1. Bundesministerium für Umwelt, Naturschutz und Reaktorsicherheit (BMU)
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Deutsch>Gewässer
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Gewässerart: Randmeer vom Atlantischen Ozean
in : Europa
Ausdehnung: 745.950 km²
Wasservolumen: 93.830 km³
Mittlere Tiefe: 95 m
Maximale Tiefe: 725 m
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