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Das neues Geld für Europa wurde über viele Jahre hinweg vorbereitet. Die Einheitliche Europäische Akte (1986) und der Vertrag über die Europäische Union (1992) stützen sich auf diese Vorbereitungsmassnahmen. Sie führten zur Wirtschafts- und Währungsunion (WWU) und waren der Grundstein für die einheitliche Währung. Die Regierungen der Mitgliedstaaten haben den Euro zusammen entwickelt. Im Dezember 1995 beschloss der Europäische Rat in Madrid, die neue Währung "Euro" zu nennen. Die dritte Stufe der WWU begann am 1. Januar 1999, als die Umrechnungskurse der teilnehmenden Währungen unwiderruflich festgelegt wurden. Seither betreiben die Teilnehmerstaaten eine gemeinsame Geldpolitik.
Zum 1. Mai 2004 wurden weitere 10 Staaten (EU-Osterweiterung) wie die Tschechische Republik, Estland, Zypern, Lettland, Litauen, Ungarn, Malta, Polen, Slowenien und die Slowakei in der EU aufgenommen, dass bedeutet nicht, dass diese neuen Mitgliedstaaten den EURO als Währung automatisch übernehmen. Die Europäische Zentralbank (EZB) als auch die Europäische Kommission bereiten alle zwei Jahre oder auf Antrag eines Mitgliedstaats, für den eine Ausnahmeregelung gilt, Konvergenzberichte vor. Diese Konvergenzberichte sind die Grundlage für die Entscheidung des EU-Rats darüber, ob der betreffende Mitgliedstaat die notwendigen Voraussetzungen für die Einführung des EURO erfüllt. Der erste Konvergenzbericht der EZB, der die neuen Mitgliedstaaten umfasst, wird im Oktober 2004 veröffentlicht werden.
Die Umstellungsphase, in der der EURO und die nationale Währungseinheit nebeneinander existieren (auch Parallelumlaufphase genannt), dauert in den meisten Ländern zwischen einem und zwei Monaten.
Der Euro - Offizielle Website 
Stand 2003
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