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Die Westallierten haben im Sommer 1945, die Wiederzulassung von politischen Parteien angekündigt. Kurz danach warb der Münchener Oberbürgermeister Karl Scharnagl mit weiteren Personen um die Gründung einer Partei auf christlicher Grundlage und legte am 5.9.1945 den ersten Entwurf eines Grundsatzprogramms der Christlich-Demokratischen Volkspartei in Bayern vor. Kurz darauf einigt man sich darauf, der neuzugründenden Partei den Namen Christlich-Soziale Union (CSU) zu geben. Die offizielle Gründung der Partei erfolgt dann am 13. Oktober 1945 in Würzburg. Die bundesdeutsche Schwesterpartei Christlich-Demokratische Union (CDU) ist seit 1949 mit der CSU im Deutschen Bundestag in einer Fraktionsgemeinschaft verbunden.
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