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Schon vor 100.000 Jahren siedelten sich im heutigen Saarland keltische Stämme der Mediomatriker und der Treverer an. Nach der Christianisierung gehörte das Land zum Bistum Metz und zum Erzbistum Trier.
In Folge der Französischen Revolution wurden 1793 die Fürsten des Kurfürstentums Trier, dass Herzogtums Pfalz-Zweibrücken und das Herzogtums Lothringen vertrieben und das gesamte linke Rheinufer an Frankreich angeschlossen. Nach dem Wiener Kongress fiel das heutige Saarland an die Königreiche Preußen und Bayern und an einige kleinere Staaten des Deutschen Bundes.
Nach der deutschen Niederlage im Ersten Weltkrieg wurde das Saargebiet durch den Versailler Friedensvertrag vom Deutschen Reich abgetrennt und einer Regierungskommission des Völkerbundes unterstellt. Nach langen politichen Auseinandersetzungen zwischen Frankreich und der damals neu gegründeten Bundesrepublik Deutschland einigten sich beide Länder auf ein europäisches Statut für das Saarland, dass aber in der Volksabstimmung vom 23. Oktober 1955 abgelehnt wurde. Dies machte den Weg frei für den Luxemburger Vertrag vom 27. Oktober 1956, in dem Frankreich und die Bundesrepublik Deutschland die Rückgliederung des Saarlandes als Bundesland ab dem 1. Januar 1957 vereinbarten. Am 6. Juli 1959 folgte die wirtschaftliche Rückgliederung aus dem französischen in den deutschen Wirtschaftsraum, bei der u.a. in einem Währungsumtausch der Franken durch die Deutsche Mark ersetzt wurde.
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