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Weißensee wurde Anfang des 13. Jahrhunderts als Straßendorf nahe der von Berlin nach Bernau und weiter nach Nordosten führenden alten Handelsstraße gegründet und vereinte später die drei umliegenden mittelalterischen Siedlungen Karow, Blankenburg und Heinersdorf. Im Zuge der Bildung der Einheitsgemeinde Groß-Berlin und der damit verbundenen Eingemeindung 1920 entstand der Bezirk Weißensee mit den Ortsteilen Falkenberg, Hohenschönhausen, Malchow, Wartenberg und Weißensee. In den zwanziger Jahren wurden auch zahlreiche Wohnanlagen errichtet. Die in den 80er Jahren errichtete Großsiedlung Hohenschönhausen führte zu einer Bezirksneubildung, in deren Folge dem Bezirk Weißensee die bis dahin zum Bezirk Pankow gehörenden Ortsteile Blankenburg, Heinersdorf und Karow zugeordnet wurden. Im Zuge der Berliner Verwaltungsreform wurde am 1.1.2001 der Großbezirk Pankow, zu dem auch der ehemalige Bezirk Weißensee gehört, gebildet.
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