|
1802 erhielt das damals dünn besiedelte Gebiet zu Ehren Königin Luises den Namen Luisenstadt. Der Name Kreuzberg entstand erst 1821 mit der Entstehung eines kreuzförmigen Völkerschlachtdenkmals für die Befreiungskriege, welches Karl Friedrich von Schinkel auf einen bergigen Hügel erschuf. Die weitere Entstehung geht auf die Gründung der Friedrichstadt durch Kurfürst Friedrich III. zurück. Erst im Jahre 1839 wurde diese Gegend in die Stadtplanung einbezogen. 1896 wurde in der heutigen Gitschiner Straße mit dem Bau der ersten elektrischen Hochbahnlinie begonnen, die 1902 in Betrieb genommen wurde. Im Herbst 1921 erhält der Bezirk den Namen, nach seiner höchsten Erhebung. Kreuzberg ist auch heute noch ein sozialer Brennpunkt, bestehend aus einer Mischung aus Offener Kultur, Szenekneipen und Geschäften. Die dichte Bebauung von Wohnblöcken und Gewerbehöfen zeichnet diesen Bezirk aus.
|