|
Die Internationale Bank für Wiederaufbau und Entwicklung (IBRD) - (International Bank for Reconstruction and Development, IBRD) wurde 1944 auf der Konferenz von Bretton-Woods als Teil der Weltbankgruppe gegründet. 1946 nahm die Bank ihre Geschäftstätigkeit auf, sie ist ein fester Bestandteil der Weltbankgruppe. Derzeit (2004) hat die IBRD 184 Mitglieder, wobei Deutschland seit 1952 Mitglied ist.
Nach dem Zweiten Weltkrieg war es die Hauptaufgabe, den devisenarmen und nicht ausreichend kreditwürdigen Ländern Kapital für Wiederaufbau und Entwicklung zu beschaffen. Sie gibt Anleihen auf den Finanzmärkten aus und leitet dieses Kapital in Form von Krediten weiter an den Ländern weiter. Derzeit ist ihre Hauptaufgabe, die wirtschaftliche Entwicklung in den kreditwürdigen Entwicklungsländern und Ländern mit mittlerem Einkommen zu fördern, dazu vergibt sie Kredite zu marktähnlichen Konditionen. So bewilligte sie die IBRD Darlehen in Milliardenhöhen zur Finanzierung von Projekten und Programmen in etwa 40 Ländern der Welt. Die wichtigste Grundlage für Umfang und Ausrichtung der Kredite ist eine Länderstrategie, die die Weltbank zusammen mit dem Empfängerland erarbeitet. Deutschland hat in der IBRD einen Stimmrechtsanteil von 4,49 Prozent.
|