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Die Geschichte zum internationalen Frauentag entstand schon im März 1857, wo mehrere hunderte von Textilarbeiterinnen in New York, gegen die schlechten Arbeits- und Lebensbedingungen streikten, dabei kamen etwa 129 Arbeiterinnen zu Tode. Der nächste große Frauenkampf für die Gleichberechtigung erfolgte dann 1909, wo etwa 20.000 Näherinnen in Manhatten streikten, dabei wurden tausende von Frauen verhaftet. Der Ursprung liegt wahrscheinlich in den proletarischen Frauenkämpfen, der nordamerikanischen Sozialistinnen. Wenige Jahre später entstand auch in Europa die Idee, einen Kampftag für das Frauenwahlrecht einzuführen. Am 27. August 1910 wurde auf der II. Internationalen Sozialistischen Frauenkonferenz in Kopenhagen beschlossen, einen Kampf- und Forderungstag für Frauen einzuführen. Dabei setzte sich die deutsche Frauenrechtlerin und Sozialistin Clara Zetkin (1857 – 1933), Mitbegründerin der proletarischen Frauenbewegung für den 19. März als Internationalen Sozialistischen Frauentag ein. Der erste internationale Frauentag fand dann am 19. März 1911 statt, wobei sich Millionen von Frauen aus Dänemark, Deutschland (Berlin), Österreich, der Schweiz und den USA beteiligten. Erst 1921 wurde durch die kommunistische Frauenkonferenz der 8. März als Frauentag neu festgelegt, Der Tag sollte an den Streik der Textilarbeiterinnen erinnern, der am 8. März 1917 in St. Petersburg stattfand. Dabei wurde eine Welle von zahlreichen Frauendemonstrationen zum Kampf für die Gleichberechtigung ausgelöst. In einigen Ostblockstaaten (z.B. Belarus, Moldawien, Russische Föderation) ist der Internationale Frauentag ein gesetzlicher Feiertag.
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